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ALLIANZ FÜR SICHERHEIT IM BERGISCHEN LAND - BÜRGER UND POLIZEI e.V.


Unter der Schirmherrschaft des Innenministers

 

 

Zwei starke Partner mit einem Ziel:
Mehr Sicherheit im Remscheider ÖPNV

  Mit den Stadtwerken Remscheid haben die Seniorensicherheitsberater einen neuen Kooperationspartner. Das Projekt Bustraining für die Generation 60+ soll Senioren helfen, sich angstfrei im Bus zu bewegen.

 
In Zusammenarbeit mit der Polizei wurde ein verkehrspädagogisches Konzept entwickelt, das älteren Menschen helfen soll, eventuelle Unsicherheiten und Ängste bei der Benutzung von Bussen abzubauen. Mit den Sesis sichern sich die Stadtwerke einen starken Partner, die ihre Erfahrungen im Umgang mit Senioren einbringen können. Doch bevor es soweit ist, wurden sie in einer Tagesveranstaltung selber fit gemacht.

Theorie muss sein
„Ich bin richtig überrascht, an was man alles denken muss, bevor die Fahrt beginnt“, so lautete das Fazit von Sesi Peter Dreibrodt nach der Theorie. Wo bekomme ich ein Ticket? Wie liest man einen Fahrplan? oder was ist eine elektronische Einstiegskontrolle? Gekonnt und mit einem Schuss Humor beantworten Busfahrer-Urgestein „Charly“ Eisel und Elke Schwalm vom Beschwerdemanagment diese Fragen. Jörg Peiseler von der Dienstelle Kriminalprävention und Opferschutz erläuterte, dass Sicherheit auch ein Schutz vor Kriminalität bedeutet. Der Schutz vor Taschendieben und das richtige Verhalten bei Gewalt in Bussen standen schon auf dem Stundenplan der Sesis in der Grundausbildung. 

Der Mann in Blau muss immer wieder dran glauben
Kurz nach elf war es dann soweit. „Charly“ Eisel bat alle Beteiligten in den Bus. Mit dabei war der freundliche Mann in Blau. Schon beim ersten leichten Bremsversuchen schleuderte er mit voller Wucht durch den Bus und prallte gegen eine Haltestange. „Das passiert, wenn man sich nicht festhält“, berichtet „Charly“ Eisel. Zum Glück handelt es sich bei dem Mann nicht um einen Senior, sondern um eine Plastiktonne, die im Laufe des Morgens immer wieder bei verschiedenen Vorführungen dran glauben musste. Aber auch die Sesis wurden zum Versuchsobjekt. „Stellen Sie sich ruhig in die Türe“, fordert Elke Schwalm Gurdrun Strangfeld auf. Die Tür ging zu, öffnete sich aber sofort, wegen des menschlichen Hindernisses. „Es passiert nicht, es piept nur“, berichtet „Charly“ Eisel. „Die meisten fallen nur, weil sie sich erschrecken“.

Dummy „Holger“ ist auch dabei
Holger ist ein gefragter Dummy. Wird er sonst bei Vorführungen von einem Pkw angefahren, steuert diesmal ein Bus mit 40 Stundenkilometer auf ihn zu. Mit einem lauten Knall fliegt er mehrere Meter nach vorne über den Asphalt. Michael Wenner, Verkehrssicherheitsberater der Polizei, erklärt den erstaunten Beobachtern, wie gefährlich es ist, von einem Bus angefahren zu werden.

 Wie kann ich an einem Training teilnehmen?
Anmeldungen nimmt Frau Nicole Druschke von dem Remscheider Stadtwerken unter der Telefonnummer 02191/16-4827 entgegen. Die ersten Trainings sind für Anfang 2012 geplant.

     
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